Pferdeheu

Hochwertiges Pferdeheu optimal erzeugen

Optimales Pferdeheu sollte artenreich, mit einem hohen Rohfaseranteil und von allerbester Qualität sein. Für die Artenvielfalt muss eine spezielle Pflanzenzusammensetzung gegeben sein, welche nicht an allen Standorten möglich und abhängig von Bodengegebenheiten, Bodenleben, Witterungseinflüssen, Düngung und nicht zuletzt von einer ganz speziellen Weidepflege ist.

Um den geforderten Rohfasergehalt zu erreichen muss das Gras wesentlich länger wachsen. Daher wird Pferdeheu frühestens während, besser nach der Blüte geschnitten. Um den für die Lagerfähigkeit erforderlichen Wert von max. 12 % Restfeuchte zu erlangen, muss das Heu bei Bodentrocknung mindestens drei oder mehr Tage trocknen. Schon geringe Schwankungen im Restfeuchtebereich entscheiden über den Verderb des Trockengutes.

Hier kommt eine effektive Heutrocknung ins Spiel, wo auch nur sehr kurze Schönwetterphasen für einen optimalen Schnittzeitpunkt genutzt werden können. In der Regel kann das Futter nach 24 bis 26 Stunden nach dem Mähen und zweimaligem Wenden eingebracht werden. Derzeit laufen auch Versuche, Gras für die Pferde zu trocknen, die sehr erfolgreich verlaufen sind. Die Trocknungskosten belaufen sich natürlich im Vergleich zu auf der Wiese in der Sonne vorgetrocknetem Heu auf ein Vielfaches. Trotzdem kann mit einem dementsprechend ausgelegten Trocknungssystem der HSR in Ausnahmesituationen wie extrem schlechtem Wetter auf diese Maßnahme zurückgegriffen werden.

Der Unterschied

Heu ist nicht gleich Heu. Der Unterschied zwischen bodengetrocknetem (links) und maschinell getrocknetem Heu (rechts) ist enorm, wie die beiden Fotos zeigen.

Vorteile der HSR-Pferdeheutrocknung

  • Hochwertiges Pferdeheu auch bei schlechtem Wetter
  • Wertvolle Nährstoffe bleiben erhalten
  • Keine Zuheizung notwendig
  • weniger Kraftfutterkosten
  • weniger Tierarztkosten
  • kaum Winterfell
  • Kraftfuttereinsparung bei 50 Pferden: bis zu € 30.000,00 pro Jahr möglich
  • Kundenbindung: Dem Einsteller die beste Qualität bieten

Wichtige Punkte für die Gesundheit der Pferde

In den letzten Jahren nimmt der Trend, vermehrt mit Heu statt Heulage zu füttern, stetig zu. Diese eigentlich sehr positive Entwicklung birgt aber trotzdem Gefahren für die Gesundheit unserer Pferde, denn nicht jedes Heu, so hochwertig es auch sein mag, ist für die Verwendung als Pferdeheu geeignet.

Viele Ställe sind aus ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieben mit Milchviehhaltung entstanden. Für die Fütterung von Hochleistungskühen braucht man Hochleistungsgräser, wobei es sich dabei in der Regel um schnell wachsende und stressresistente Zuchtgräser handelt. Diese bilden schnell eine große Masse, um ertragreich zu sein. Dabei besteht die Gefahr, dass sie schon in der Wachstumsphase am Pflanzenstängel Pilze ansiedeln, die auch im Heu später noch vorhanden sind. Dieser Pilzansatz kann bei der Verfütterung an Pferde zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.

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