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Die Heusaison in Raumberg-Gumpenstein ist gestartet

Wie bereits berichtet gab es über die Wintermonate einige Umbauarbeiten an der Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein. Die neue Heusaison hat vor wenigen Tagen begonnen und die Umbauarbeiten zeigen schon jetzt positive Auswirkungen auf die Energieeffizienz der Trocknung.

Details zum 1. Schnitt

Alfred Pöllinger und sein Team haben vom 03. bis 04. Juni 10 ha Grünland gemäht und eingefahren. Der durchschnittliche Ertrag lag bei über 3.000 kg TM/ha. Eine beachtliche Einfuhrmenge für eine nicht mal 100 m² große Heubox die auf über fünf Meter angefüllt wurde. Mehrere Bilder von den beeindruckenden Messwerten und der Steuerung (VARIO Komfortsteuerung Serie 2018) findet ihr unterhalb. Sie zeigen wie akribisch in Raumberg-Gumpenstein gearbeitet wird, um Werte zu ermitteln, die den Landwirtinnen und Landwirten von Morgen helfen ihre Arbeit noch effizienter erbringen zu können. An der Stelle ein großes DANKESCHÖN von unserer Seite.

Getrocknet wurde mit einem HSR 60 Luftentfeuchter bei einer Luftgeschwindigkeit von rund 2 m/sec. Der HSR Ventilator (HSR 1000/22kW) wurde je nach Trocknungsfortschritt mit 47 bis 60 Hz betrieben um die Luftmenge von 35.000m³/h zu verarbeiten. Neben den Fühlerwerten wurde die Versuchsanstalt auch mit einer Infrarotkamera ausgeleuchtet um mögliche „Warmlöcher“ finden und beseitigen zu können. Der gesamte erste Schnitt hat unter der Supervision von Dipl.-Ing. Gotthard Wirleitner stattgefunden, der seine Expertise stets gewinnbringend mit einfließen lässt. Darüber hinaus hat Dipl.-Ing. Wirleitner gleich die ersten Berechnungen zu den Trocknungskosten durchgeführt und diese lassen wieder auf hervorragende Ergebnisse schließen.

Energieeinsparung durch Bypassklappe

Ebenfalls von großer Bedeutung war die Nutzung der Bypassklappe. Diese 2010 installierte Klappe verläuft parallel zum Entfeuchter und kann die warme Dachluft direkt zum Ventilator führen. So muss die Luft nicht durch den Entfeuchter geführt werden. Mit dieser Luftführung konnten 90 Pascal Druckverlust (= rund 10% des gesamten Bedarfs) vermieden werden was wieder zu einer Stromreduktion geführt hat.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten und sind gespannt auf weitere Auswertungen.

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